ich wünsche euch…
Dezember 25th, 2008… schöne, erholsame und lustige (seid gespannt auf das video, das hier in den nächsten tagen auftaucht ;)) feiertage! :)
nacht im netz mit claus kleber
November 30th, 2008herr kleber hat mit einigen studenten die wahlnacht in den usa moderiert. hier einige ausschnitte:
teil 2:
direktlink
teil 3:
direktlink
(weitere teile folgen wahrscheinlich)
contra reli
Oktober 29th, 2008Die Initiative Pro Reli hat ein Volksbegehren gestartet und möchte die Wahl zwischen dem Pflichtfach Ethik und Religion anbieten. Ich finde das nicht gut.
Auf der Seite “7 Argumente Pro Reli” heißt es:
Nur beim Wahlpflichtbereich Ethik/Religion hat jeder Schüler und jede Schülerin eine wirkliche Wahlfreiheit. Nur wenn der Religionsunterricht dem Ethikunterricht gleichgestellt ist, können sie sich entsprechend ihrer weltanschaulichen Grundüberzeugung wirklich frei für das Eine oder das Andere entscheiden. [...]
Auf der FAQ-Seite stellt man unter Punkt 7 folgende Frage:
Ist es nicht wichtig, dass bei der Wertevermittlung Schüler verschiedener Überzeugungen und Kulturen wie in Ethik zusammen unterrichtet werden und sich gegenseitig bereichern?
Die Antwort:
[...] Von 12jährigen Kindern, die noch nicht einmal religionsmündig, geschweige denn wahlberechtigt oder gar volljährig sind, wird man kaum erwarten können, dass sie in ihrer religiösen Prägung soweit gefestigt sind, dass sie andere mitreißen können. [...]
Aha. Das heißt 12-jährige Kinder sind noch nicht religionsmündig, wissen aber, dass Religion das Richtige für sie ist. Irgendwie unlogisch. Die “wirkliche Wahlfreiheit” gilt also eher für die Eltern oder die Familien. Und hier sehe ich das Problem: Die Eltern bestimmen den Unterricht des Kindes, ohne, dass es eine Chance hat, andere Religionen und Werte kennenzulernen.
Hier setzt der Ethik-Unterricht an: Die Kinder lernen von Anfang an, dass es mehrere, unterschiedliche Weltanschauungen gibt und werden nicht in eine Religion hineingezwängt. Meiner Meinung nach ‘ne sehr gute Idee.
(Na klar, die Eltern beeinflussen die Kinder sowieso. Dann aber wenigstens nicht mehr so stark in der Schule.)
via Spreeblick natürlich
türkisch für anfänger – dritte staffel
Oktober 10th, 2008im moment läuft im ersten noch die wiederholung der zweiten staffel, ab november geht es dann weiter mit der dritten staffel von türkisch für anfänger. imho eine der besten deutschen serien, reingucken lohnt sich bestimmt. immer dienstags bis freitags um 18.50 uhr im ersten.
eee pc beim booten in der endlosschleife
Oktober 6th, 2008mein eee pc ist vor ein paar tagen nicht mehr hochgefahren. auch die systemwiederherstellung hat nicht mehr funktioniert. jetzt weiß ich, dass ich zu wenig speicherplatz hatte, so dass einige dateien beim booten nicht mehr entpackt werden konnten. auf jeden fall hat mir dieser tipp weitergeholfen.
Theorie:
Du kannst im Rescue-Mode booten, die user-Partition mounten und dann die runtergeladenen Pakete im Verzeichnis /var/cache/apt/archives löschen.Ausführung:
Beim Booten auf die F9-Taste hämmern (nicht wörtlich nehmen, Du solltest sie aber sehr oft schnell hintereinander drücken) bis das Grub-Boot-Menü erscheint.
Die Option “Normal Boot” ist markiert. Hier ein “e” für edit drücken. Mit den Pfeiltasten die Markierung zum Eintrag “kernel /boot/vmlinuz…” bewegen. Hier wieder “e” drücken. Am Ende der Zeile XANDROSBOOTDEBUG=y einfügen (Achtung die Tastatur ist hier anders -amerikanisch- belegt! Das = erreichst Du mit ‘. das ist die Taste links neben BackSpace. y ist z.).Jetzt drückst du die Eingabe-Taste, anschließend “b” für boot. Der Kleine sollte jetzt in die BusyBox-Umgebung booten. Du siehst hier eine Eingabeaufforderung.
Jetzt wird die user-Partiton gemountet (Du erinnerst dich -> amerikanische Tastatur / ist -)
Code: Alles auswählen
mount /mnt-userund anschließend die runtergeladenen Pakete gelöscht
Code: Alles auswählen
rm /mnt/user/var/cache/apt/archives/*Mit exit startet der Kleine neu. Jetzt solltest Du wieder Platz zum Booten haben.
vofiwg
eee pc zu leise?
August 7th, 2008falls euer eee pc zu leise ist, hilft es vielleicht ein terminal zu starten und mit ‘kmix’ den lautstärkeregler zu öffnen. da kann man dann einen anderen regler hochziehen, der bei mir z.b. seit ein paar wochen viel zu leise eingestellt war.
DVB-T-Handy LG HB620T im Test
August 6th, 2008
Vor ungefähr drei Wochen habe ich beim LG-HB620T-Gewinnspiel im 01blog mitgemacht und sogar gewonnen.
Das HB620T ist eins der ersten Handys, mit denen man Fernsehen kann. Dazu empfängt es nicht etwa den speziell für Mobilgeräte konzipierten DVB-H-Standard, sondern “ganz normales” DVB-T. Das funktioniert auch, trotz der niedrigen Displayauflösung von 320×240 Pixeln, erstaunlich gut. Doch dazu später mehr.
Hardware
Das schicke Klapphandy ist mit einem UMTS-Modem ausgestattet, das Daten mit maximal 3,6 MBit/s herunterlädt. Das konnte ich allerdings nicht testen, da ich noch eine alte SIM-Karte habe, die nicht für UMTS geeignet ist. Zwei Kameras sind eingebaut, auf der Rückseite eine 2-Megapixel-Kamera und über dem Hauptdisplay eine Kamera mit VGA-Auflösung (640×480 Pixel) für Videoanrufe. Unter der 2-MP-Kamera auf der Außenseite befindet sich ein kleines LC-Display, auf dem man sieht, wer gerade anruft, ohne das Handy aufklappen zu müssen, außerdem gibt das Display z.B. Auskunft über verpasste Anrufe.
Aufgeklappt erleichtern große Tasten das Tippen.
Das besondere ist die DVB-T-Antenne, die bei Nichtgebrauch ganz im Telefon verschwindet. Die Antenne ist allerdings sehr dünn, man hat schon etwas Angst sie abzubrechen.
Zum Lieferumfang gehört ein Headset, ein USB-Datenkabel und ein Netzteil.
Software
Ich vermute, auf dem HB620T läuft das ganz normale LG-Betriebssystem. Ich hatte vorher noch kein LG, aber die Umgewöhnung fällt nicht besonders schwer, da das System standardkonform aufgebaut ist.
Auf dem Handy ist ein sehr guter Browser installiert. Ich finde sogar, dass er besser funktioniert, als mein eigentlich genutzter Opera Mini. Man kann im Browser Lesezeichen ablegen und Seiten fürs Offline-Lesen speichern, außerdem ist ein RSS-Reader integriert. Der Browser bietet viele Einstellungsmöglichekeiten, man kann z.B. Javascript und Cookies ein- oder ausschalten, sich die vertrauenswürdigen SSL-Zertifikate anzeigen lassen, oder einstellen, ob man Caching verwenden möchte. Man kann zwischen verschiedenen Renderingmodi wählen. Unter anderem gibt es das Standard-Layout, in diesem Modus wird die Seite ungefähr so wiedergegeben, wie sie auf einem Desktop-Browser angezeigt werden würde. Außerdem wird neben einem SSR-Modus, ein Nur-Text-Layout angeboten.
Das Telefon hat einen nützlichen Organizer mit Wecker, Taschenrechner, Kalender, Aufgaben- und Notizenliste, Taschenrechner, Stoppuhr, Umrechner, Weltzeit und Datumsrechner. Das einzige was ich jetzt noch nicht geschafft habe, ist, ein E-Mail-Konto einzurichten, könnte aber auch an meinen Einstellungen liegen, da muss ich nochmal weitergucken..
Fernsehfunktion
Das Killerfeature des HB620T ist natürlich der DVB-T-Empfänger, der wirklich gut funktioniert. Nach etwa drei Minuten ist der einmalig durchzuführende Sendersuchlauf abgeschlossen, ich habe beim ersten Mal alle ca. 30 empfangbaren Sender gefunden. Unter dem Hauptdisplay gibt es drei Funktionstasten, eine aktiviert den Fernsehmodus, die zweite öffnet eine Kanal- und die dritte eine Favoritenliste.
Der Empfang ist sehr gut, ich hätte eine wesentlich schlechtere Signalqualität bei dieser kleinen Antenne erwartet. Es ist problemlos möglich, einen Spielfilm ohne Störungen zu gucken. Sogar in der Straßenbahn bleibt die Verbindung unerwartet stabil. Das größte Problem ist wohl der hohe Stromverbrauch, nach ca. 3 Stunden Dauergucken (werde das später mal genauer testen) ist der Akku leer.
Insgesamt macht das LG HB620T einen guten Eindruck. Die gewöhnlichen Handyfunktionen sind nicht besser, als bei anderen Telefonen, aber der TV-Empfänger kann wirklich überzeugen und mit Stand-alone-Receivern mithalten. Schade ist, dass der Akku nicht länger durchhält, was aber auch nicht besonders überraschend ist, da das Handy wie gesagt normale DVB-T-Streams decoden muss.



